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Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender
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Aktuell 2008: Juli bis September

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 zu: Externe Nachrichten

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Reto, Hannes, Max:

hinnerk über Schwule mit Behinderung

Das Hamburger Magazin "hinnerk" gibt einen Einblick in das Leben von Schwulen mit Behinderung. Die Septemberausgabe bietet O-Ton von Betroffenen und ein paar weitergehende Infos.

Die Septemberausgabe der hinnerk porträtiert drei Schwule mit Behinderung.

Vorgestellt wird Reto. Aufgewachsen in Südafrika, gründete er vor drei Jahren die Selbsthilfegruppe "SBH - Schwul und Behindert Hamburg". Reto wehrt sich gegen Zurücksetzung, etwa während seiner Zeit in einer Werkstatt für Behinderte: "In dieser Einrichtung habe ich mich nach langer Zeit wieder behindert gefühlt". Eine Fachfrau fordert mehr Respekt und Offenheit, auch im Bereich Sexualität: "Aufklärung ist das A und O! Je besser unsere Bewohner aufgeklärt sind, desto besser können sie mit ihrer Sexualität umgehen".

Vorgestellt wird Hannes. Er ist gehörlos und bewegt sich selbstbewußt durch die Homo-Szene. Vielen anderen Lesben und Schwule mit Behinderungen geht es offenbar nicht so. Der Beitrag verdeutlicht, woran das liegt und was man tun kann.

Vorgestellt wird Maximilian Dorner. Er ist Autor des Buches "Mein Dämon ist ein Stubenhocker". Offensiv konfrontiert er dort den Leser mit seinem Leben mit MS. Doppelt diskriminiert fühle er sich aber nicht: "Nur wenige Männer kommen mit mir klar - aber das war schon vor meiner Erkrankung so. Durch sie werde ich nur noch radikaler".

Weitere Infos:
zum hinnerk-Artikel "Schwul mit Handicap" (Auszug)

Quellen:
hinnerk, September 2008, S. 8 ff.
Bildquelle:
queerhandicap.de

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LLLmB plant Filmprojekt:

So leben Lesben mit Behinderung in FFM

Die Gruppe " Lebendiges Lesben Leben mit Behinderung" plant eine Doku über Lesben mit Behinderung und chronischer Erkrankung. Es werden noch gleichgesinnte Frauen gesucht.

Wir wollen einen Film drehen über Lesben mit chronischer Erkrankung oder Behinderung in der schwullesbischen Szene in FFM. Dazu suchen wir noch gleichgesinnte Frauen für unser kleines Filmprojekt.

Ziel ist es, die Probleme von Lesben mit Behinderung in der Szene sichtbar machen. Keinem normalen Menschen ist bewußt, wie sich Probleme von behinderten und chronisch kranken Menschen äußern.

Es soll ein szenischer Dokumentarfilm sein. Die Szenen sollen musikalisch unterlegt werden und der O-Ton mit Kommentaren ergänzt werden. Akteurinnen sollen ausschließlich Frauen sein.

Der fertige Film soll schließlich im LSKH gezeigt werden.

Unser nächstes Treffen ist der 21.09.2008 um 15.00 Uhr im LSKH.

Gruß,
Hanna

Gruppeninfos:
> zur Gruppeninfo "LLLmB"

Quellen:
Hanna, LLLmB, 10.09.2008
Bildquelle:
queerhandicap.de

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(Kein) Handicap im Liebesleben?

Zwei Magazine auf Spurensuche

REHACARE.de macht "Doppelte Randgruppen" zum Thema des Monats August. Das Magazin Handicap widmet sich in Sommerausgabe 2008 dem Liebesleben.

"Doppelte Randgruppen" sind das Thema des Monats August 2008 unter REHACARE.de. Es handelt sich dabei um das Internetportal der jährlichen Rehacare-Messe in Düsseldorf.

Zum einen gibt es hier ein Interview mit einer alleinerziehenden Mutter eines behinderten Kindes. Zum anderen finden sich Erfahrungsberichte von Corrie Peters und Thomas Rattay zur Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Behinderung.

Die Rehacare-Messe ist alljährlich einer der zentralen Anlaufpunkte kommerzieller, wie auch sozialer Akteure rund um das Thema Behinderung. Das nächste Mal findet sie statt vom 15.-18.10.2008.

Unter dem Titel "Das unsichtbare Handicap" beleuchtete die Zeitschrift "Handicap" bereits 2004 sehr ausführlich die Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Behinderung.

Der LAG queerhandicap NRW liegt nun die Handicap-Ausgabe Sommer 2008 vor. Das "Magazin für Lebensqualität" - so der Untertitel - stellt sich hier mit einem wiederum ausführlichen Schwerpunkt dem "Handicap im Liebesleben".

Eine Reihe der mannigfaltigen Aspekte des Themas werden berührt:

  • Wie vertragen sich Liebesleben und Assistenzbedarf?
  • Welche Liebestechniken und Hilfsmittel sind für mich geeignet?
  • Welche Verhütungsmethode paßt zu welcher Behinderung?
  • Was ist zu beachten bei Inkontinenz?
  • Wie ist meine Behinderung vereinbar mit einem Kinderwunsch?
  • Wie komme ich in einen Swingerclub?

Vorgestellt wird ferner die Arbeit der "Schatzkiste", einer Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung. Abgerundet wird das Ganze mit Hinweisen auf weiterführende Literatur und einigen Linkempfehlungen.

Weitere Infos:
 http://www.rehacare.de
 http://www.handicap.de

Quellen:
rehacare.de, 01.08.2008
Handicap, Ausgabe Sommer 2008
Bildquelle:
queerhandicap.de

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Per Pedale beim CSD Frankfurt

Lesben mit Behinderungen aktiv und sichtbar

Eine neue Gruppe von Lesben mit Behinderungen startet durch - und zwar per Pedale. Sie zeigt sich mit Dreirad und Tandem beim CSD Frankfurt am 19.07.08.

Im Juni lud eine neue Initiative von Lesben mit Behinderung an zwei Wochenenden ins Frankfurter Lesbisch-Schwule Kulturhaus (kurz: LSKH).

In einer Mitteilung der Gruppe heißt es nun:

" Wir sind eine neue Gruppe für Lesben mit verschiedenen Behinderungen.

Eines unserer ersten Anliegen war die Aufnahme in den dort ansässigen lesbischen Verein "Lebendiges Lesben Leben (LLL e.V.)". Dies war erfolgreich. Daher heißt unsere Gruppe bewußt "Lebendiges Lesben Leben mit Behinderungen".

Unser erstes öffentliches Projekt ist die sichtbare Teilnahme an der Parade des CSD in Frankfurt am Main am 19.7.2008. Dort nehmen wir mit einem dekorierten Dreirad und Tandem inklusive Fahrradanhänger teil.

Anschließend kann Mensch uns am Stand des Lesbenarchives auf dem Markt der Möglichkeiten finden. Dort befindet sich der dekorierte Fahrradanhänger als sichtbares Zeichen.

Unsere Treffen finden mindestens einmal im Monat im Lesbisch-Schwulen Kulturhaus LSKH in der Klingerstraße 6, Frankfurt am Main statt. In diesem Haus gibt es ein Behinderten-WC im Erdgeschoss und leider noch eine Stufe am Eingang. Für den Bau einer Rampe sind im aktuellen Haushalt bereits Mittel durch uns erwirkt."

Weitere Infos zum CSD Frankfurt/Main:
 http://frankfurt.gay-web.de/csd/

Gruppeninfos:
> zur Gruppeninfo "LLL mit Behinderungen"


Quellen:
Hanna, 15.07.2008
Bildquelle:
queerhandicap.de

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Fragen an die Lebenshilfe

SBH Hamburg lädt ein

Schwul und Behindert Hamburg lädt am 26.07.08 zu einer Podiumsdiskussion. Zu Gast ist auch ein Vertreter der Lebenshilfe.

Schwul und Behindert Hamburg (kurz: SBH) ist ein Begegnunstreff für Schwule mit Behinderung. Er wurde im August 2006 von Reto Öding ins Leben gerufen. Inzwischen gibt es einen festen Besucherstamm, aber auch immer wieder neue Gesichter.

Für Samstag, 26. Juli 2008, lädt die Gruppe ins Hamburger Magnus-Hirschfeld-Centrum zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema "Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender mit Behinderung". Den Fragen des Publikums stellen sich Herr Buhrmann, Diplom-Psychologe bei der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung.

Ebenfalls zugast sind Vertreter von "RAR - RICHTIG AM RAND", einer Kölner Gruppe von LSBT mit Behinderung.

Weitere Infos zur Veranstaltung am 26.07.08:
 www.csd-hamburg.com/pride-week/)
Gruppeninfos:
> zur Gruppeninfo "SBH"
> zur Gruppeninfo "RAR"


Quellen:
Reto Öding
csd-hamburg.com
Bildquelle:
queerhandicap.de

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"Mein Abschied soll ein Fest sein"

Villa Talk: Ursula Eggli unvergessen

Villa Donnersmark in Berlin lädt am 04.07.08 zu einem gemeinsamen Erinnern an Ursula Eggli.

Ursula Eggli, Schriftstellerin und Kämpferin für Verständnis und Anerkennung, ist in der Nacht zum 2. Mai 2008 gestorben.

Die Villa Donnersmark in Berlin lädt nun am 04.07.08 zu einem Abend des Erinnerns und des Abschieds: "Villa Talk: Ursula Eggli unvergessen".

In ihrem 1977 veröffentlichtes Buch "Herz im Korsett" beschreibt sie erstmalig die Situation einer behinderten Frau, "die den herkömmlichen Erwartungen an die Rolle einer Frau als (Sexual-)Partnerin und Mutter nicht entspricht.". Das Werk gilt als Meilenstein der Behinderten- und Frauenbewegung. (vgl. Weiberzeit Nr. 6, Januar 2005, Seite 8)

Später verliebt sie sich in eine Frau. "Ursula ist mit dabei, als sich Anfang der neunziger Jahre behinderte Lesben und Schwule im Waldschlößchen bei Göttingen treffen, um sich gegenseitig über Diskriminierungen auszutauschen und an die Öffentlichkeit zu treten." (ebenda).

Eggli riet Lesben und Schwulen mit Behinderung: "Es ist wichtig, dass wir ein stolzes Bewusstsein entwickeln, als Andersseiende, als Freaks, weg von der Norm. Dann können wir vielleicht auch solidarisch sein miteinander." (Eggli: 'Normal' ist für einen Freak das schlimmste Schimpfwort. In: Magnus, Heft 12, 1994, Seite 31)

Am 04. Juli 2008 sind nun Freundinnen Egglis zu Gast in der Berliner Villa Donnersmarck. Birgit Stenger, Daniela von Raffay und Petra Wittrin kommen zum Villa Talk, bei dem ursprünglich Ursula Eggli ihre Lebensgeschichten erzählen wollte.

Weitere Infos zum Villa Talk am 04.07.08:
 www.fdst.de

Quellen:
fdst.de
behinderte.de
kobinet-nachrichten.org
Bildquelle:
bizeps.at


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