es folgt die Servicenavigation

Logo von queerhandicap
queerhandicap will Brücken schlagen ...

Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender
mit Behinderung
- aktiv, vernetzt und sichtbar!


Du bist hier: Startseite > Aktuell > Archiv > 2008: Okt-Dez


Aktuell 2008: Oktober bis Dezember

seiteninterne Navigation:

Eigene Meldungen eines Quartals finden sich jeweils auf einer Unterseite. Von der Hauptnavigation wirst Du immer zuerst auf die Unterseite des aktuellen Quartals weitergeleitet. Über die Binnennavigation gelangst Du zu den Seiten anderer Quartale.

 zu: Externe Nachrichten

Auf einer Zusatzseite verknüpfen Direktlinks aufgelistete Schlagzeilen mit den jeweiligen Nachrichten und Informationen externer Internetangebote.


Konferenz "Gendering Disability":

Was hat queer mit Behinderung zu tun?

Unter dem Titel "Gendering Disability - Behinderung und Geschlecht in Theorie und Praxis" wird am 22.01.2009 und 23.01.2009 eine Konferenz an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg stattfinden. Auch das Thema "Queer und Behinderung" wird angeschnitten.

Sowohl die Disability Studies als auch die Gender Studies verfolgen einen gesellschaftskritischen Ansatz, der die normativen Kategorien "Normalität" und "Abweichung" in Bezug auf den Körper als Konstrukte entschlüsselt. Obwohl beide Wissenschaftsfelder interdisziplinär arbeiten, blieben bislang die vielfachen Dimensionen der Verflechtung von Behinderung und Geschlecht oftmals unberücksichtigt.

Heike Raab aus Innsbruck wird mit einem Vortrag zum Thema "Behinderung, Heteronormativität und Queerness" dabei sein.

Die Teilnahmegebühr für beide Tage liegt bei 100 Euro, ermäßigt 50 Euro. Assistenten sind kostenfrei. Anmeldungen sind nur noch bis 31. Dezember 2008 möglich.

Anmeldung online möglich unter:
 www.uni-oldenburg.de/zfg/gender_disab/anmeldung.html

Weitere Infos:
 http://idis.uni-koeln.de/wp-content/uploads/flyer-quer.pdf

Quellen:
Berthold, 02.11.08
Andreas, 06.11.08
Bildquelle:
uni-oldenburg.de

nach oben



Lesbische Liebe und Behinderung

Medienprojekt sucht Mädchen und junge Frauen

Eine Videoprojektreihe zum Thema "Behinderte Liebe" geht in die zweite Runde. Gesucht werden jetzt Mädchen und junge Frauen.

Sabine Bernardi vom Medienprojekt Wuppertal e.V., das die Videoprojektreihe "Behinderte Liebe" über Behinderte und Sexualität auf den Weg gebracht hat, sucht nun Neugierige für eine zweite Runde der Produktion dieser 10- bis 30-minütigen Filme.

In der Filmreihe haben bisher junge Menschen im Alter zwischen 14 und 26 Jahren mit unterschiedlichen Behinderungen offen ihre Erfahrungen, ihre Wünsche und Ängste zu Liebe und Sexualität beschrieben. Wegen der großen Resonanz gibt es nun eine zweite Runde. Dazu sollen Filme über lesbische Liebe - Liebe und Behinderung gedreht werden. Sabine Bernardi sucht Mädchen und junge Frauen bis etwa 23 Jahre aus dem Raum Köln oder Wuppertal, die Lust haben, selber ein Video zum Thema "lesbische Liebe" zu machen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Mädchen werden von der Idee bis zum Schnitt vom Medienprojekt betreut. Die Teilnahme ist kostenlos, Kameratechnik und Schnittplatz werden vom Medienprojekt gestellt. Die Filme sollen noch in diesem Jahr realisiert werden.

Wer Interesse hat, kann sich ab sofort melden bei Sabine Bernardi, die das Projekt betreut. Sie ist mobil auf 0177-3314985, per E-Mail unter sbernardi@gmx.de oder per Post zu erreichen an:

Medienprojekt Wuppertal
Hofaue 59
42103 Wuppertal

Weitere Infos:
 www.medienprojekt-wuppertal

Quellen:
Sabine Bernardi, 21.10.08
kobinet-nachrichten.org, 27.10.08
Bildquelle:
medienprojekt-wuppertal.de

nach oben



"Es war ein echtes Wagnis..."

NRW-Treffen von LSBT mit Behinderung 2008

Unter dem Motto "Brücken schlagen mit queerhandicap" trafen sich vom 02.-05. Oktober 2008 LSBT mit Behinderung zu einem NRW-Treffen in Köln.

In Köln fand vom 02.-05.10.08 das NRW-Treffen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (kurz: LSBT) mit Behinderung statt.

Unterstützt von der LAG queerhandicap NRW, hatte die überregionale Initiative "queerhandicap" alle Aktiven in diesem Bereich eingeladen. Die Tagung wollte aber auch andere Interessierte ansprechen und neues Engagement wecken, frei nach dem Motto: "Brücken schlagen mit queerhandicap".

22 Personen folgten dem Aufruf. Der Austausch miteinander, aber auch mit Referenten aus Hamburg, Berlin und Wien gaben den Aktiven aus Nordrhein-Westfalen wichtige Impulse für die künftige Arbeit. Eröffnet wurde die Tagung aber mit drei Grußworten aus der Politik. Dies und die finanzielle Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstreichen die Bedeutung ihrer Anliegen.

Resümee eines Teilnehmers: "Es war für mich ein Wagnis. Aber es hat sich gelohnt!"

Eine ausführliche Dokumentation der Tagung ist in Arbeit.

Der Text einer Pressemitteilung der LAG queerhandicap NRW mit weiteren Infos findet sich hier bei uns als:

 zu: Bericht an die Presse vier Tage danach

Quellen:
LAG queerhandicap NRW, 09.10.2008
Bildquelle:
queerhandicap.de

nach oben



"I have a dream ...!"

Inklusion in FFM ein Fremdwort?

Die Gruppe "Lebendiges Lesben Leben mit Behinderung" will ihresgleichen sichtbarer machen und Barrieren abbauen. Im nachfolgenden Text einer Rundmail entwirft sie eine Vision und schildert einige Projektideen.

Die ganze schwul-lesbische Szene in Frankfurt ist behindertenfrei. Ist die Szene wirklich behindertenfrei? Nein, nicht mehr, denn es gibt eine kleine Gruppe für Lesben mit Behinderung und chronischer Erkrankung im LesbischSchwulenKulturhaus (LSKH). Wir treffen uns circa alle drei Wochen sonntags um 15.00 Uhr im LSKH in der Klingerstraße 6.

Unser Anliegen ist es, Lesben mit Behinderung und chronischer Erkrankung in der Szene sichtbar zu machen und darüber ein Bewußtsein längerfristig zu schaffen, dass es Lesben mit Behinderung gibt - mit den gleichen Bedürfnissen wie nichtbehinderte Lesben sie auch haben. Natürlich soll dieses Bewußtsein hinsichtlich unsere Existenz dazu langfristig führen, dass die Szene für uns zugänglicher wird, denn auch wir möchten von den gleichen kulturellen Ereignissen profitieren.

Besonders wollen wir dazu beitragen, das LSKH barrierefreier werden zu lassen und die Trägervereine bei der Gestaltung von inklusiven Veranstaltungen beraten und unterstützen.

Unser erstes Projekt war die sichtbare Teilnahme am Christopher-Street-Day (CSD) 2008 in Frankfurt am Main, indem wir mit einem Plakat auf einem Dreirad und einem Tandem an der Parade teilnahmen. Anschließend waren wir am Stand des Lesbenarchives sichtbar vertreten.

Für die Zukunft planen wir die Erstellung eines kleinen Films über die Barrierehaftigkeit der schwul-lesbischen Szene in Frankfurt. Diesen Film wollen wir dann an einem Abend im LSKH der Öffentlichkeit zeigen.

Ein weiteres Projekt ist eine Bilder-/Fotoausstellung über Lesben/Frauen mit Behinderung, ebenfalls im LSKH. Dazu sollte auch eine Vernissage veranstaltet werden. Vielleicht werden dann auch ein paar Aktfotos und -malereien zu sehen sein, damit wir in der Wahrnehmung der Anderen weniger stark asexualisiert werden.

Zusammen gefasst würde sich unsere erfolgreiche Arbeit in ferner Zukunft genau wie bei Martin Luther King zeigen:
"I have a dream ...".

Wenn sich eine Lesbe von diesem Text angezogen fühlt, möge sich sich ihren Gefühlen hingeben und dem Widerstandsnest beitreten.

Weitere Gruppeninfos:

 zu: zur Gruppeninfo "LLLmB"

Quellen:
LLLmB, 01.10.2008
Bildquelle:
queerhandicap.de


↑ zum Seitenanfang


Fußzeile

© 2007-2017: Impressum/queerhandicap