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Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender
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Aktuell 2009: Juli bis September

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Großes Kino: "Behinderte Liebe 2"

Medienprojekt fiebert Premiere entgegen.

Das Medienprojekt Wuppertal präsentiert neue Filme von und über junge Menschen mit Behinderungen zum Thema Liebe und Sexualität. Auch Lesben und Schwule mit Behinderung haben hier ihren Auftritt. Jetzt Tickets sichern für die Premieren vom 21. bis 24. September 2009 in Wuppertal!

In der neuen Filmreihe "Behinderte Liebe 2" mit Filmen aus dem Jahr 2009 beschreiben junge Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen offen ihre positiven und negativen Erfahrungen, ihre Wünsche und Ängste zu Liebe und Sexualität. Auch Lesben und Schwule mit Behinderung waren mit von der Partie - vor der Kamera und auch dahinter.

Die 10- bis 45minütigen Dokumentationen dienen als Bildungsmittel der Aufklärung und Sensibilisierung für junge behinderte und nicht-behinderte Menschen.

Die Themen sind u.a.: Das Erste Mal, Partnersuche, Partnervermittlung, Verhältnis von Liebe und Sexualität, Lust und Selbstbefriedigung, Sexualassistenz, Homosexualität, Vorurteile und Diskriminierungen, Kinderwunsch, behinderte Eltern. Die Filme zeigen, wie ähnlich die Wünsche und Ängste und wie unterschiedlich das sexuelle Erleben (auch) bei jungen Behinderten ist. Sie stellen die Frage, wie stark sie sexuell und beziehungsmäßig behindert sind oder werden.

Vom 21. bis zum 24. September wird die Filmreihe "Behinderte Liebe 2" mit neuen Filmen von und über junge Behinderte zum Thema Liebe und Sexualität uraufgeführt. Die Filmpremieren finden an diesen vier Tagen jeweils mit unterschiedlichem 90minütigen Programm um 18:00 Uhr im Wuppertaler CinemaxX (Bundesallee 250, Wuppertal-Elberfeld) statt. Der Eintritt in alle Veranstaltungen frei. Die Veranstalter rechnen mit vielen Gästen aus ganz Deutschland, deswegen sind Kartenvorbestellungen möglich und auch ratsam (am besten per eMail). Vorbestellte Karten müssen bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Kino abgeholt werden. Ab der Filmpremiere sind die Filme auch auf DVD im Kino oder über die Projekt- Homepage zu bestellen.

Quellen:
alle-inklusive.de, 09.09.2009
Bildquelle:
medienprojekt-wuppertal.de, Oktober 2008

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"Es ist normal, verschieden zu sein"

NRW-Treffen begibt sich auf Spurensuche.

Die Teilnehmenden des NRW-Treffens 2009 begaben sich vom 03.09-06.09.09 in Düsseldorf gemeinsam auf die Spuren ihrer eigenen Identität: "Ich gehe in die Welt und finde Menschen!"

In Düsseldorf fand vom 03.09. bis 06.09.2009 ein Treffen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (kurz: LSBT) mit Behinderung statt. Motto: "Es ist normal, verschieden zu sein."

25 Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender mit Behinderung folgten der Einladung der überregionalen Initiative "queerhandicap" in die barrierefreie Jugendherberge Düsseldorf. Gemeinsam begaben sie sich auf die Spuren ihrer eigenen Identität. Workshops mit Referenten, unter anderem aus Berlin, Utrecht und Wien, setzten wichtige Impulse.

Die gegenseitige Sensibilität aller Teilnehmenden für die Belange ihrer jeweils sehr unterschiedlichen Behinderungen empfanden viele als das entscheidend andere an diesem Treffen. Gelobt wurden auch die Leistungen des achtköpfigen ehrenamtlichen Orgateams, selbst alles LSBT mit Behinderung sowie des Schwulen Netzwerk NRW e.V. als Träger des Treffens.

Finanzielles Engagement durch das Land NRW, die Aktion Mensch und die Homosexuelle Selbsthilfe e.V. machten zudem den Weg frei für eine geringe Teilnahmegebühr und den Einsatz von Gebärdendolmetschern. Eine ausführliche Dokumentation ist in Arbeit.

Der Text einer Pressemitteilung der überregionalen Initiative queerhandicap mit weiteren Infos findet sich hier bei uns als:

Quellen:
queerhandicap, 10.09.2009
Bildquelle:
queerhandicap.de

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Neu in FFM: Gaybihandicap Frankfurt

Neue Gruppe im August gestartet.

Endlich gibt es einen Treff für schwule und bisexuelle Männer mit Behinderung in Frankfurt am Main. Der Name: Gaybihandicap Frankfurt. Bis das LSKH barrierefrei ist, sind monatliche Treffen an unterschiedlichen Orten geplant.

"Gaybihandicap Frankfurt" ist der klangvolle Name einer neuen Initiative im Raum Rhein-Main. Von einem kleinen Kreis Gleichgesinnter gegründet will sie ein dauerhaftes Angebot für behinderte und chronisch kranke schwule und bisexuelle Männern schaffen.

Menschen mit Behinderung oder chronischen Krankheiten, so die Initiatoren, hätten es in der Community schwer sich zu integrieren. Gründe seien häfig äußere Barrieren wie Unzugänglichkeit für Rollstuhlfahrer oder mangelnder Barrierefreiheit im Internet für Blinde. Hinzu kämen manchmal mangelndes Selbstbewußtsein und Unsicherheit wegen der Schwierigkeiten bei der Kontaktaufnahme oder Zurückweisung wegen einer Behinderung."

Die Initiative will sowohl den inneren, wie den äußeren Barrieren entgegenwirken: "Wir wollen uns durch Erfahrungsaustausch gegenseitig ermutigen, unsere Wünsche nach Partnerschaft und Sexualität nicht aufzugeben. Außerdem wollen wir die Community auf unsere Probleme auf Grund mangelnder Barrierefreiheit aufmerksam machen." heißt es in einer Pressemitteilung der Gruppe. Freizeitangebote runden das Angebot ab und sollen schwulen und bisexuellen Männern mit Behinderung helfen, aus ihrer Isolation herauszukommen.

Bei einem ersten Treffen am 06.08.2009 in einer Gartenwirtschaft mitten in Frankfurt wurden die ersten monatlichen Termine bis Jahresende ins Auge gefasst. Martin Feuerstein, Mitherausgeber der "Rosa Brille" - Hörzeitschrift nicht nur für blinde Schwule und jetzt auch aktiv bei "Gaybihandicap" suchte bereits den Schulterschluss zur Initiative "LllmB - Lebendiges Lesben Leben mit Behinderung": "LllmB setzt sich ja schon seit Längerem für eine mobile Rampe vor dem LesbischSchwulen Kulturhaus Frankfurt ein. Wir wollen hier kooperieren." Solange das LSKH aber nicht barrierefrei sei, werde man auf Einrichtungen, wie die Drehscheibe im Frankfurter Nordend oder ebenerdig erreichbare Szenetreffs, wie das Switchboard ausweichen.

Die weiteren Treffen sind am 10.09. in der Drehscheibe, danach am 08.10., 12.11. und 11.12. an wechselnden Orten.

 zu: interner Verweis zum Kalender

Weitere Gruppeninfos:

 zu: zur Gruppeninfo "Gaybihandicap"

Quelle:
Gaybihandicap, August 2009
Bildquelle:
© terramara / pixelio.de

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Couchgespräch: (Homo-)Sexualität und Behinderung

SoHo + EGA Wien laden zu Talk-Abend und Lesung.

Unter dem Titel "(Homo-)Sexualität und Behinderung: ein Tabu?" findet am 01.09.09 ein Couchgespräch in Wien statt. Die Veranstalter bitten hierzu illustre Talk-Gäste auf die rote Couch.

SoHo Wien und EGA laden am 01. September 2009 um 18.30 Uhr zum Couchgespräch. Thema: "(Homo-)Sexualiät und Behinderung: ein Tabu?" Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Erfahrungen ausgetauscht und die aktuelle Situation für Betroffene beleuchtet werden: Wird über Sexualität offen geredet – auch dann, wenn Menschen eine Behinderung haben? Wie geht die Gesellschaft damit um, wie wird auf Bedürfnisse eingegangen? Kommentar der Veranstalter: "Wir wollen Brücken bauen."

Vorgesehen ist eine Lesung von Thomas Rattay, Autor des Buches: "Volle Fahrt voraus: Lesben und Schwule mit Behinderung". Talk-Gäste sind Herbert Pichler (Chancen Nutzen Büro im ÖGB), Dr. Eva Munkenbeck (Leiterin der Wiener Gehörlosenambulanz), Dr. Dieter Schmutzer (Sexualpädagoge, Lebens- und Sozialberater), Thomas Rattay (Buchautor). Angefragt sind Ulrike Königsberger-Ludwig (Abg. z. NR, Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung) und Prof. Erika Stubenvoll (2. Landtagspräsidentin a.D.). Die Moderation übernimmt Martina Lettner (profil).

Die Veranstaltung findet statt im EGA-Frauenzentrum, Windmühlengasse 26, 1060 Wien. Laut Veranstalterinfo ist der Ort barrierefrei, auch der Weg von der U3 und U4 zum Veranstaltungsort.

Die Veranstaltung wird mit freundlicher Unterstützung vom Gehörlosenverband WITAF in die österreichische Gebärdensprache gedolmetscht!

Weitere Infos unter:
www.soho.or.at/soho/?p=2205

Quelle:
Manfred, Juli 2009
Bildquelle:
soho.or.at

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Pure Freude

Benefizkonzert bringt 300 Euro.

Am 11.07.2009 lud das Schwule Opernforum Frankfurt zum Benefizkonzert. Nach einzigartigem Hörgenuß wurde queerhandicap der Erlös in Höhe von 300 Euro überreicht.

Das Benefizkonzert am 11.07.09 - organisiert vom Schwulen Opernforum Frankfurt - hat einen Erlös von 300 Euro gebracht.

Ein Quartett, das in dieser Zusammensetzung erstmalig gemeinsam auftrat, bot dem begeisterten Publikum im Teplitzpavillon in Frankfurt am Main ein Potpourri von Pianosoli und Gesangsstücken mit Klavierbegleitung.

Martin Feuerstein und Henning Böke glänzten am Flügel, mal zwei-, mal vierhändig. Sie boten Interpretationen von Mozart, Schumann und Brahms. Hervorzuheben ist, daß Martin Feuerstein alles "blind" beherrschte - in genau diesem Wortsinn.

Im Wechsel dazu gab es Ausschnitte aus Opern von Mozart, Verdi, Wagner, Giordano und Puccini. Uwe Josef überzeugte hier als stimmgewaltiger Tenor, der den nach eigenen Worten "leider viel zu kleinen Raum" beinahe zum Bersten brachte. Thomas Martin dagegen versuchte sich in ausdrucksstarken Baß-Einlagen, die ebenfalls auf viel Gegenliebe stießen. Die beiden Sänger schloßen nicht aus, auch in Zukunft mal wieder ihr Können in den Dienst der guten Sache zu stellen.

Corrie und Andreas, die als Vertreter von queerhandicap dem Konzert tief beeindruckt beiwohnten, nahmen am Ende dankbar den Erlös von 300 Euro entgegen. Er wird dem NRW-Treffen 2009 von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern mit Behinderung zugute kommen.

Weitere Infos zum Veranstalter unter:
www.schwules-opernforum-frankfurt.de

Quelle:
Andreas, Juli 2009
Bildquelle:
queerhandicap.de


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