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Aktuell 2009: Oktober bis Dezember

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Eigene Meldungen eines Quartals finden sich jeweils auf einer Unterseite. Von der Hauptnavigation wirst Du immer zuerst auf die Unterseite des aktuellen Quartals weitergeleitet. Über die Binnennavigation gelangst Du zu den Seiten anderer Quartale.



Queer meets Disability

Universität Hamburg lädt zu Workshop ein.
Anmeldeschluß: 23.12.2009 !!!

Die Arbeitsgemeinschaft Queer Studies und das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) laden am 04. Januar 2010 zu einem Workshop an der Universität Hamburg ein. Thema: "Queer meets Disability". Robert McRuer aus Washington (USA) wird Entwicklungsstände und Debatten der Queer Disability Studies aus us-amerikanischer Perspektive aufzeigen. Heike Raab aus Innsbruck (Österreich) wird dies für den deutschsprachigen Raum tun. Im Anschluß wird es eine Diskussion mit Publikumsbeteiligung geben. Sie wird moderiert von Swantje Köbsell aus Bremen, seit vielen Jahren engagiert in der feministisch-emanzipatorischen Behindertenbewegung. Ein Anliegen ist, Anregungen und Impulse für die deutschsprachigen (Queer) Disability Studies zu erhalten.

Die englischen Beiträge werden in Deutsch übersetzt. Es werden Schreibdolmetscher/innen für hörgeschädigte Teilnehmer/innen eingesetzt. Sie werden auf Deutsch schreiben. - "Wenn Sie Gebärdensprachdolmetscher brauchen, geben Sie bitte unbedingt bis spätestens 23.12.2009 bei der Anmeldung Bescheid. Bei Anmeldungen nach dem 23.12.2009 können wir leider keine Gebärdensprachdolmetscher versprechen. Die Gebärdensprachdolmetscher werden in deutscher Gebärdensprache (DGS) dolmetschen."

Ort des Workshops ist: Von-Melle-Park 9, Raum A 215, Ex-HWP, 20146 Hamburg. Das Programm beginnt um 10.00 Uhr und endet gegen 17.00 Uhr. Die Teilnahmegebühr liegt bei 10€, ermäßigt 5&euro. Anmeldungen erbeten bis spätestens 23.12.2009.

Anmeldungen werden per E-Mail erbeten an:
bruhn@erzwiss.uni-hamburg.de

Direktlink Flyer zum Workshop:
http://www.zedis.uni-hamburg.de/?p=1101 ("Flyer zum Workshop") (PDF)

Weitere Infos zum Zentrum für Disability Studies (ZeDiS):
http://www.zedis.uni-hamburg.de

Weitere Infos zur Arbeitsgemeinschaft Queer Studies (AG Queer Studies):
http://www.agqueerstudies.de

Quellen:
Lothar, Dezember 2009
taubenschlag.de, Dezember 2009,
Bildquelle:
zedis.uni-hamburg.de, Dezember 2009

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gleiche Rechte - gleiche Würde!

LAG queerhandicap NRW formuliert Forderungen für Wahlprüfsteine.

Im Vorfeld des Landtagswahlkampfs 2010 in Nordrhein-Westfalen hat die LAG queerhandicap NRW politische Forderungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern mit Behinderung formuliert.

Zwei Anliegen stehen im Zentrum.
Anliegen 1: Politik soll die konzeptionelle Einbindung des Aspekts der sexuellen Identität in der Behindertenhilfe unterstützen.
Anliegen 2: Politik soll die Förderung von Projekten und Einrichtungen im LSBT-Bereich auch an den gesetzlichen Standards der Barrierefreiheit orientieren.

Bezogen auf die Gruppe der Lesben und Schwulen fanden beide Anliegen Eingang in die "Wahlprüfsteine der schwulen und lesbischen Selbstorganisation für Nordrhein-Westfalen". Sie finden sich hier wieder im Abschnitt 5: "Gesundheits- und Behindertenpolitik".

Wie inzwischen zu erfahren war, fanden bereits Gespräche mit allen im aktuellen Landtag vertretenen Parteien sowie mit der Partei "Die Linken" statt. Alle Parteien hätten sich offen, konstruktiv und mit hoher Fachlichkeit dem Dialog gestellt.

Insbesondere die CDU habe offenbar dazugelernt und nähme die geäußerten Anliegen ernster. Direkt nach ihrer Regierungsübernahme gemeinsam mit der FDP 2005 hatte es erhebliche Spannungen zwischen neuer Regierung und der LSBT-Community gegeben. Ob der neue Stil im Umgang auch zu Verbesserungen des konkreten Regierungshandelns in unserem Sinne führt, bleibt abzuwarten.

Direktlink Wahlprüfsteine:
http://www.schwules-netzwerk.de (Suche: "Wahlprüfsteine 2010") (PDF)

Quellen:
schwules-netzwerk.de, Dezember 2009
Corrie Peters, Dezember 2009,
Bildquelle:
queerhandicap.de, Dezember 2009

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Weibernetz: "1.111x11"

queerhandicap gratuliert zum 11. Geburtstag.

2009 feiert der Verein Weibernetz e.V. den 11. Geburtstag. Anlässlich des Jubiläums startete das Weibernetz bereits im Mai die Geburtstagsaktion „1.111 x 11“. Die Idee: "Wir wünschen uns zum 11. Geburtstag 1.111 Spenden über jeweils 11 Euro (oder über 111 Euro oder jeden anderen Betrag)!"

Anfang November besuchte Corrie Peters von queerhandicap das Weibernetz e.V. in Kassel. Im gemeinsamen Gespräch mit Brigitte Faber vom Weibernetz ging es um ein besseres Kennenlernen und den Austausch von Informationen.

Vor 11 Jahren – also 1998 – gründeten Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen aus ganz Deutschland das Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigungen. Und weil der Titel so lang ist, entschieden sie sich selbstbewusst für den Kurznamen Weibernetz. Viele politische Erfolge konnten seit der Gründung gefeiert werden. Zur Zeit läuft ein Projekt zu Frauenbeauftragten in Einrichtungen.

Brigitte Faber, einer der beiden Projektkoordinatorinnen, unterstrich im Gespräch mit Corrie Peters die Bedeutung der Geburtstagsaktion: "Es gibt noch viele weitere gute Ideen für öffentliche Aktionen und für die Unterstützung und Stärkung von FrauenLesben und Mädchen mit Behinderungen. Solche Aktivitäten kosten Geld! Deshalb bitten wir um Unterstützung unserer Aktion „1.111 x 11“."

Weitere Infos zum Weibernetz:
 zu: zur Angebotsinfo "Weibernetz"

Quellen:
Corrie Peters, November 2009,
Bildquelle:
weibernetz.de, Dezember 2009

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Geglückt: Wohnprojekt "villa anders" in Köln

Einzug am 01. Dezember 2009.

Zum 01. Dezember 2009 zogen Lesben und Schwule unterschiedlicher Generationen in die 34 Wohnungen der "villa anders" ein. Die Wohnungen sind barrierefrei errichtet, die Häuser teilweise barrierefrei und mit Aufzug ausgestattet. Damit soll ein langer Verbleib in der Wohnung gewährleistet sein.

Nach sechsjähriger Vorbereitungszeit beginnt nun eine neue Ära in der Geschichte von Deutschlands erstem schwul-lesbischen Wohnprojekt. Ausgeprägt ist der Wunsch nach einem diskriminierungsfreien, gemeinschaftlich orientierten Leben. Dieses Ziel hat sich auch der Trägerverein Schwul-Lesbisches Wohnen e.V. auf die Fahnen geschrieben.

Direktlink Pressemitteilung zum Einzug:
http://www.villa-anders-koeln.de/download/presse.html ("Einzug") (PDF)

Weiter Infos zum Wohnprojekt "villa anders":
www.villa-anders-koeln.de

Quellen:
villa anders, Dezember 2009,
Rubicon, Dezember 2009
Bildquelle:
villa-anders-koeln.de, November 2009

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20 Jahre RuT Berlin

Jubiläumsparty steigt am 27.11.09.

Die Berliner Initiative lesbischer Frauen RuT e.V. feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Nach einem Tag der Offenen Tür im Oktober gibt es am 27.11.09 ein Frauenfest in Schöneberg.

Das Beratungs- und Kulturzentrum RuT - Rad und Tat - Offene Initiative lesbischer Frauen e.V. feiert sein 20-jähriges Bestehen. Am 09. Oktober fand aus diesem Anlass bereits ein Tag der Offenen Tür statt. Jetzt lädt RuT zum Frauenfest am 27. November in das Kulturzentrum "Weiße Rose" in Berlin-Schöneberg:

"Wir feiern 20 Jahre lesbische Kultur und frauenpolitisches Engagement im RuT gemeinsam mit Wegbegleiterinnen, Freundinnen, Frauenprojekten, Interessierten und Unterstützerinnen. Durch den Abend führt Carolina Brauckmann, lesbische Songwriterin, bekannt im deutschsprachigen Raum für ihre anspruchsvollen Chansons und pointenreichen Moderationen."

Der Chor Classical Lesbians bringt das Geburtstagsständchen. Donnadanza, die erste Frauentanzschule Berlins präsentiert Palmitas – die Ruedagruppe und sorgt für Musik. Eine Tombola, ein Büffet und eine Ausstellung über die Arbeit des RuT runden das Programm ab.

Das Beratungs- und Kulturzentrum für Frauen RuT-Rad und Tat e. V. setzt sich seit 1989 in Berlin-Neukölln für die Emanzipation und für die Akzeptanz frauenliebender Frauen ein.

Besonders als Ort für Frauen mit Behinderungen und für ältere Frauen hat das RuT sich einen Namen gemacht. Zu dem komplexen Netzwerk an Angeboten und Aktivitäten für frauenliebende Frauen im Alter gehören die Planung eines Wohnprojekts für Frauen im Alter, der Besuchsdienst "Zeit für Dich", der sich an frauenliebende Frauen im Alter und an Frauen mit Behinderung richtet, Coming-out Gruppen für ältere Frauen, generationenübergreifende Angebote und Fachveranstaltungen.

RuT ist auch beteiligt an der Gründung eines bundesweiten Dachverbandes "Lesben und Alter" Anfang November diesen Jahres.

Gestartet als Selbsthilfeinitiative hat sich das RuT zu einem professionell arbeitenden Beratungs- und Kulturzentrum für frauenliebende Frauen entwickelt. Die Basis bilden Beratung, kulturelle Angebote und ein umfangreiches Freizeit- und Outdoor Programm. Von einer Gruppe älterer Lesben und Lesben mit Behinderung ins Leben gerufen, lagen und liegen die Interessen und Bedürfnisse von Frauen mit Mehrfachdiskriminierung im besonderen Blickpunkt des RuT.

Dynamisch hat sich das RuT mit kreativen und immer wieder neuen Angeboten an die Bedürfnisse und den Bedarf der Besucherinnen im Verlauf der Jahre angepasst. Aktuell arbeitet das RuT daran, ein Frauenwohnprojekt für rund 50 Frauen im Alter aufzubauen. Das RuT- Wohnprojekt soll in Form einer FrauenbauGenossenschaft realisiert werden.

Viele ehrenamtliche Helferinnen unterstützen die fest angestellten Sozialpädagoginnen und tragen mit zum Erfolg des RuT bei.

Grund genug für uns, zu feiern.

Ansprechpartnerin: Jutta Brambach Di – Fr 10-15 Uhr
Tel: 030-6214753

Das RuT wird gefördert von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Antidiskriminierungsstelle.

Ort:
"Weiße Rose" in Schöneberg
Martin-Luther-Straße 77, 10825 Berlin (am Wartburgplatz)
Die Weiße Rose ist barrierefrei.

Weitere Infos zum RuT:
 zu: zur Angebotsinfo "RuT"

Weiter Infos zum Dachverband "Lesben und Alter":
www.intervention-hamburg.de

Quellen:
Lesbenring, 25.11.2009,
RuT e.V., 25.11.2009
Bildquelle:
lesbischeinitiativerut.de, November 2009

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