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Aktuell 2011: Januar bis März

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Geschlechterpolitiken

Infoabend in der Rosa Strippe Bochum

Am Freitag, 04.03.2011, 18.00 Uhr findet in der Rosa Strippe in Bochum eine Veranstaltung zum Thema Mehrfachdiskriminierung von Frauen statt. Sie richtet sich an Frauen, aber ausdrücklich auch an Männer, die haupt- oder ehrenamtlich mit dem Thema zu tun haben.

Am Freitag, den 04.03.2011 findet 18 bis 21 Uhr in den barrierefreien Räumen der Rosa Strippe e.V in Bochum, Kortumstraße 143, in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung eine Veranstaltung zum Thema Mehrfachdiskriminierung statt. Der genaue Titel lautet: "Geschlechterpolitiken - Mehrfachdiskriminierung im Kontext sexueller Lebensweise und kultureller Zugehörigkeiten".

Noch immer sind lesbische und bisexuelle Frauen und Trans*Menschen mit Mehrfachzugehörigkeiten mir einer mehrdimensionalen Diskriminierung konfrontiert. "In der Veranstaltung möchten wir uns mit der Mehrfachdiskriminierung von lesbischen und bisexuellen Frauen und Trans*Menschen und Frauen/Menschen of colour (schwarze LBT oder LBT mit Migrationshintergrund) auseinandersetzen. Es wird darum gehen, unterschiedliche Positionierungen, Zugänge und Privilegien abzubilden und einen Einblick in Lebensrealitäten und Erfahrungen mit der Mehrfachdiskriminierung und Gewalt zu geben."

Ziel ist es, spezifische Lebenssituationen in den Blick zu nehmen und Anregungen zur Veränderung aufzuzeigen. Die Veranstaltung soll informieren, sensibilisieren, Erfahrungsaustausch und Vernetzung ermöglichen und richtet sich an Politiker/innen, Öffentlichkeit, Fachkräfte der Frauen- und Interkulturellen Einrichtungen, Vertreterinnen und Vertreter der LSBT-Communities und Akteure und Akteurinnen aus weiteren NGOs.

Referentin ist die Psychologin und Diversitytrainerin Saideh Saadat-Lendle, Leiterin von LesMigras, dem Antidiskriminierungsarbeitsbereich der Lesbenberatung in Berlin.

 zu: Hinweis zur Barrierefreiheit rund um die Rosa Strippe


Informationen über LesMigras unter:
www.lesmigras.de

Quelle:
LAG Lesben NRW, Februar 2011
Bildquelle:
rosastrippe.de

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Für mehr Gebärdensprache - hilf mit!

AG Queer Studies fordert Inklusion - in Hamburg und anderswo!

Die AG Queer Studies Hamburg bittet um Unterstützung für eine Aktion zur kommunikative Barrierefreiheit an der Uni. Sie beruft sich auf die UN-Behindertenrechtskonvention und setzt Zeichen für Inklusion in Hamburg und anderswo.

Die AG Queer Studies Hamburg hat zusammen mit dem Zentrum für Disability Studies und der Interessengemeinschaft der Deaf studentinnen (iDeas) eine Initiative gestartet, damit die Veranstaltungen des Allgemeinen Vorlesungswesens der Universität Hamburg barrierefreier wird.

Die Veranstaltungen sind der Öffentlichkeit - Studierenden und Nicht-Studierenden - offen und kostenlos zugänglich. Dieses Angebot bleibt aber interessierten schwerhörigen, gehörlosen und ertaubten BürgerInnen verwehrt, weil sie nicht oder nur schwer verstehen können und keine kommunikative Barrierefreiheit gewährleistet ist.

Mit einer Petition fordern sie das Präsidium der Universität Hamburg nun auf, den Einsatz von Gebärdendolmetscher_Innen und Schriftmittler_Innen im Allgemeinen Vorlesungsverzeichnis durch die Bereitstellung von Mitteln zu ermöglichen. Sie berufen sich dabei auf die UN-Behindertenrechtskonvention, die Barrierefreiheit in allen öffentlichen Bereichen und ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen fordert.

Die Hoffnung der InitiantInnen besteht darin, dass die Aktion eine Ausbreitung auf weitere Bereiche erfährt, z.B. andere Universitäten und sonstige Bildungsinstitutionen, Behörden, aber auch Bürgerversammlungen, Elternabende, Vereinsveranstaltungen und sonstige.

Die Ringvorlesung "Jenseits der Geschlechtergrenzen" der AG Queer Studies würde von dieser Initiative auch profitieren, da dann alle Veranstaltungen mit Schriftmittler_Innen oder Gebärdensprachdolmetscher_Innen besetzt werden könnten. AG-Mitglied Bertold Scharf: "Dies können wir im Augenblick aufgrund unserer begrenzten finanziellen Mittel nur bei wenigen Veranstaltungen machen, auch wenn wir uns bemühen."

Direktlink zum Aufruf unter:
www.agqueerstudies.de/petition/aufruf

Quelle:
AG Queer Studies, Januar 2011
Bildquelle:
agqueerstudies.de

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Karlsruhe stärkt Trans* mit Behinderung

Zwang zur Geschlechtsumwandlung verletzt Menschenwürde.

Allein das gefühlte Geschlecht berechtigt künftig zur Personenstandsänderung. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts beendet eine besonders drastische Form doppelter Diskriminierung - nämlich einer von Trans* mit Behinderung.

Trans* sind Personen, die sich nicht oder nicht vollständig mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren.

Wer deshalb eine rechtliche Änderung des Personenstandes verlangt, muß bisher nach deutschem Recht vorher einen operativen Eingriff über sich ergehen lassen. Teile des Körpers werden entfernt, neue hinzugefügt. Die Folge ist immer Unfruchtbarkeit, manchmal gemindertes Lustempfinden, gelegentlich schwere körperliche Folgeschäden.

Manche Trans*-Personen wollen eine Änderung des Personenstands, nicht aber die operative "Geschlechtsumwandlung". Gerade jene, die schon vorher eine Behinderung haben, empfinden die Pflicht zum Eingriff zum Teil als massive Form doppelter Diskriminierung ihrer Person.

Das Bundesverfassungsgericht hat jetzt klargestellt, daß der Schutz der körperliche Unversehrtheit (Art. 1 GG) mehr wiegt als die zu erwartenden Folgewirkungen für die Rechtsordnung.

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts unter:
www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20110111_1bvr329507.html

Die Süddeutsche Zeitung berichtet unter dem Titel "Das gefühlte Geschlecht":
www.sueddeutsche.de (Suche: "Das gefühlte Geschlecht")

Quelle:
Trangsgender-Newsletter, 29.01.2011
www.tginfo.de
Bildquelle:
tginfo.de

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