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Aktuell 2013: Oktober bis Dezember

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Neuer Aufbruch im Norden

Reto geht, Karl-Ernst kommt, Kiel und Goslar am Start.

Zwei Hamburger Gruppen befinden sich im Umbruch und neue Ideen mit Frauenpower und Mann beflügeln Kiel und Goslar.

Die Hamburger Gruppe "LSBH - lesbisch, schwul und behindert Hamburg" steht bereits seit Oktober 2013 ohne Leitung da. Reto, der die Gruppe im August 2006 einst gründete, hat sich zurückgezogen. Jahrelang hat er in Hamburg die Fahne für LSBT mit Behinderung und "seine" Gruppe hochgehalten. - Vielen Dank dafür, Reto!

Beim bislang letzten Gruppentreffen am 18.10.2013 sprachen Reto und andere Aktive aus dem Raum Hamburg darüber, wie es weiter gehen könnte. Derzeit finden keine Treffen statt. Es gibt die Idee, das Angebot fortzuführen. Wie, ist zur Zeit noch unklar.

Die Leitung der Hamburger Männergruppe "Mann liebt Mann" liegt dagegen bereits in neuen Händen. Hier hat Mario Preusche seinen Hut genommen. Sein Nachfolger ist Karl-Ernst Schmidt aus Westerland/Sylt, bisher hauptsächlich aktiv in der Aidshilfe Schleswig-Holstein. Über Jahre stand er Reto und LSBH beratend zur Seite. Auch für queerhandicap e.V. war er bereits im Einsatz.

Erstes Treffen von "Mann liebt Mann" unter neuer Leitung:
Samstag, 21.12.2013.

Karl-Ernst ist auf eigenen Wunsch ab sofort auch Ansprechperson für Schleswig-Holstein im Netz unter queerhandicap.de. Ulrike aus Goslar bietet sich hier ebenfalls ab sofort als Ansprechperson für ihre Region an. Sie und Aydin, ihr Sohn, sind seit mehr als einem Jahr fester Bestandteil von queerhandicap e.V.

Es gibt auch gleich von zwei Seiten Ideen für ein Angebot für LSBT mit Behinderung im Raum Kiel. Genaueres ist aber noch nicht klar. - Interesse? Nimm einfach mit uns Kontakt auf! Wir leiten Deine Anfragen gerne weiter.


 zu: Gruppeninfo LSBH Hamburg

 zu: Gruppeninfo Mann liebt Mann

 zu: Netzrubrik Ansprechpersonen

Quelle:
queerhandicap e.V., Oktober 2013
Bildquelle:
zentrum-regenbogen.de,
Archiv queerhandicap

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Gebärdensprachvideos erklären Safer Sex

Deutsche AIDS-Hilfe präsentiert neuen Internetauftritt.

Ein neuer Internetauftritt der Deutschen AIDS-Hilfe richtet sich an gehörlose und schwerhörige schwule Männer. Besonders beeindruckend ist ein Video mit Gebärdenkünstler Gunter Trube.

Die Deutsche AIDS-Hilfe feierte am 11. Oktober 2013 in Berlin ihr 30-jähriges Bestehen. Dabei wurde auch der erste Teil des neuen Internetauftritts für gehörlose und schwerhörige schwule Männer präsentiert.

Die Internetseite wurde in Zusammenarbeit mit einem Expertenteam von gehörlosen und schwerhörigen schwulen Männern der Deutschen AIDS-Hilfe erstellt. Sie gibt Informationen in Deutscher Gebärdensprache (DGS) rund um das Thema HIV und AIDS. Es wird erklärt, was der Unterschied von HIV und Aids ist und wo Ansteckungsgefahr besteht und wo nicht. Es werden Fragen rund um HIV-Tests oder den Gebrauch von Kondomen und Safer Sex beantwortet.

Ein besonderer Hingucker auch für Hörende ist ein Video mit Gunter Trube. Der international bekannte Gebärdenkünstler, der 2008 leider verstarb, erklärt mit voller Hingabe, wie Kondome richtig zu benutzen sind.

Die Homepage ist über die Internetseite der Deutschen AIDS-Hilfe www.aidshilfe.de zu erreichen, über die Spracheinstellung in der Mitte oben (DGS) oder direkt durch einen Link (siehe weiter unten).

Zu jedem Video kann auch der Text unter dem Bild eingeschaltet werden. Die Internetseite ist noch nicht fertig. Doch noch in diesem Jahr sollen Experten zu weiteren Themen befragt werden und der 2. Teil wird vorraussichtlich bis Ende kommendes Jahres fertig produziert sein.

Das Team freut sich über Kritik, Lob und Verbesserungsvorschläge. Richtet Eure Wünsche und Kritik bitte an martin.westphal@dah.aidshilfe.de

Infoflyer zum Runterladen, Ausdrucken und Weitergeben:

Direktlink zum Webportal:
http://www.gehoerlosen-aids-info.de

Quelle:
Deutsche AIDS-Hilfe e.V., Oktober 2013
Bildquelle:
aidshilfe.de,
taubenschlag.de

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Münster verspricht Szene für ALLE!

queerhandicap e.V. beleuchtet Chancen auf inklusive Szene.

In Münster testete queerhandicap e.V. vom 25.-27.10.2013 erstmals ein neues Veranstaltungsformat: "queerhandicap vor Ort". Im Zentrum stand ein Podium zum Thema "Szene für ALLE!". Ob gegebene Versprechen gehalten werden?

queerhandicap e.V. lud vom 25.-27.10.2013 zu "queerhandicap vor Ort" in das barrierefreie JugendGästehaus am Aasee in Münster. Höhepunkte waren ein Workshop "Aktiv vor Ort", ein Podium "Szene für ALLE!" und der gemeinsame Besuch der "HuSch-Party".

Namhafte Vertreter_innen aus Szene und Politik trafen auf Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* mit Behinderung aus Münster, Nordrhein-Westfalen und darüberhinaus. Der offene und intensive Austausch beeindruckte beide Seiten. Es gab manche neue Erkenntnis und die eine oder andere Zusage.

Mehr dazu unter:
 zu: queerhandicap vor Ort 2013

Quelle:
queerhandicap e.V., November 2013
Bildquelle:
queerhandicap.de

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Rehacare 2013: Gespräch, Gefühl, Gemurmel

Umfrage offenbart Orientierung von Standbesucher_innen.

Zum zweiten Mal präsentierte sich queerhandicap e.V. bei der Rehacare International vom 25.-28.09.2013 in Düsseldorf mit einem eigenen Messestand. Mutige Besucher_innen nahmen teil an einer Umfrage über die eigene sexuelle Orientierung. Die Ergebnisse gibt es hier im Überblick!

"Du bist nicht normal ? - Wir auch nicht!" Kleine Kärtchen mit diesem Aufdruck lockten Besucherinnen und Besucher der Rehacare International vom 25.-28.09.2013 zum Messestand von queerhandicap e.V. in Halle 3, Stand F 11.

Manche suchten das Gespräch über die Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* mit Behinderung. Manche zeigten Interesse am Verein und seiner Arbeit. Beschäftigte in Einrichtungen der Behindertenhilfe suchten Orientierung: Wie kann ich Bewohner_innen in ihrer sexuellen Identitätsfindung stärken? Wo sind die Grenzen? Tabus in der eigenen Einrichtung im Umgang mit dem Thema Sexualität wurden angesprochen.

Besucher_innen am Stand bekamen eine Murmel in die Hand gedrückt und wurden aufgefordert, mittels einwerfen in eine von vier Röhren eine Aussage über die eigene sexuelle Identität zu machen. Die Röhren waren bezeichnet von A bis D. Sie standen für:

Röhre A: "Ich bin bisexuell."

Röhre B: "Ich bin homosexuell."

Röhre C: "Ich bin heterosexuell."

Röhre D: "Ich lehne diese Katergorien ab bzw. passe in keine dieser Kategorien."

Manche zögerten nicht, manche dagegen verunsicherte die Aufforderung, manche lehnten das Ansinnen ab. Am Ende eines jeden Tages fand sich die Mehrheit der Murmeln jeweils in Rohr C ("Ich bin heterosexuell"). Nur der Samstag tanzte aus der Reihe. Nur wenige trauten sich an diesem Tag. Die meisten warfen ihre Murmel an diesem Tag in Rohr B ("Ich bin homosexuell.").

Junge Auszubildende, die cliquenweise unseren Stand besuchten, taten sich besonders schwer. Uns selbst wurde klar, daß sich einige unter ihnen möglicherweise in einer Outing-Situation wähnten. Es bleibt Spekulation, ob die eine oder andere Murmel, die sich am Ende eines Tages in Rohr C ("Ich bin heterosexuell") befand, eigentlich besser woanders gepaßt hätte.

Nachfolgend präsentieren wir die Ergebnisse:

Tag 1 - Mittwoch, 25.09.2013

Umfrage, Ergebnis Tag 1

Rohr A: 7     |     Rohr B: 14     |     Rohr C: 37     |     Rohr D: 6

Anzahl der eingeworfenen Murmeln gesamt: 62

Tag 2 - Donnerstag, 26.09.2013

Umfrage, Ergebnis Tag 2

Rohr A: 12     |     Rohr B: 15     |     Rohr C: 26     |     Rohr D: 13

Anzahl der eingeworfenen Murmeln gesamt: 66

Tag 3 - Freitag, 27.09.2013

Umfrage, Ergebnis Tag 3

Anzahl der Murmeln gesamt: 58

Rohr A: 7     |     Rohr B: 9     |     Rohr C: 36     |     Rohr D: 6

Anzahl der eingeworfenen Murmeln gesamt: 58

Tag 4 - Samstag, 28.09.2013

Umfrage, Ergebnis Tag 4

Rohr A: 3     |     Rohr B: 13     |     Rohr C: 11     |     Rohr D: 4

Anzahl der eingeworfenen Murmeln gesamt: 31

Viele Freiwillige aus den Reihen von queerhandicap e.V. haben den Messestand auch 2013 wieder möglich gemacht.

Unser Dank gilt Werner, Sebastian, Roland, Reiner, Marcel, Martin,
Lothar, Jan, Hajo, Corrie, Cindy, Arndt, Andreas und Andreas.

Besonderer Dank für Förderung und Unterstützung geht aber auch an das Schwule Netzwerk NRW e.V. sowie - BiNe - Bisexuelles Netzwerk e.V.

Bereits 2012 war queerhandicap e.V. mit einem eigenen Messestand vertreten bei der Rehacare International.

Mehr dazu unter:
 zu: Rehacare 2012

Quellen:
queerhandicap e.V., September 2013
Bildquelle:
queerhandicap.de


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